Unser Kindergarten
Wir sind ein eingruppiger Kindergarten, der Kindern aller Konfessionen und Nationalitäten vom dritten Lebensjahr bis zur Schulreife offensteht. Die Gruppe wird von zwei Erzieherinnen betreut, die nach den Grundsätzen der Waldorfpädagogik arbeiten.Offenheit und Vertrauen, Nähe und Geborgenheit prägen ihren Umgang mit den Kindern. Der Kindergarten hat täglich von 7:30 Uhr bis 14:45 Uhr geöffnet. An 30 Tagen im Jahr, davon 3 Wochen im August, bleibt der Kindergarten geschlossen. Zusätzlich ist der Kindergarten an weiteren 3-5 Tagen für Fortbildungsmaßnahmen des Personals geschlossen.
Unser Haus bietet den Kindern reichlich Platz und Atmosphäre. Unsere Räumlichkeiten sind harmonisch mit sanften Farben gestaltet, Möbel und Spielsachen bestehen aus Naturmaterialien und regen sowohl die Sinne als auch die Phantasie an. Spielständer unterteilen den Gruppenraum in unterschiedliche Spielbereiche, wie z.B. Puppenecke oder Kaufladen. Im Nebenraum befindet sich ein Werkbereich. Am großen Gruppentisch finden gezielte Angebote wie Aquarellmalen und Kneten, sowie die Mahlzeiten statt.
Viel Wert legen wir auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung, deren Zutaten ausschließlich aus biologischem Anbau stammen. Die Brotzeit wird von den Erzieherinnen gemeinsam mit den Kindern täglich frisch zubereitet und besteht z.B. aus frischem Obst, Getreidebrei, Müsli oder selbstgebackenen Brötchen.zurück...
Pädagogik
Unsere pädagogische Arbeit in der Kinderinsel basiert auf den Grundlagen des antroposophischen Menschenbildes nach Rudolf Steiner, der da sagt:Das Kind in Ehrfurcht aufnehmen, in Liebe erziehen, in Freiheit entlassen.
Jedes Kind trägt seine individuellen Begabungen, Neigungen, Interessen und auch Handicaps in sich. Wir wollen den Kindern Wegbegleiter sein, ihnen bestmögliche Bedingungen schaffen, so dass sie die in ihnen liegenden Kräfte und Fähigkeiten individuell und selbst entfalten können. Daraus ergibt sich eine Gestaltung der Lebenswelt, welche den Kindern ermöglicht,
- die Welt in ihren Zusammenhängen kennen zu lernen, sie zu verstehen
- Vertrauen in die eigenen wachsenden Kräfte und Fähigkeiten zu bekommen
- und die Sinnhaftigkeit des eigenen Handelns, Fühlens und Denkens zu entdecken.
Die Kinder entwicklen Basiskompetenzen, auf denen die spätere schulische Erziehung und Bildung aufbauen wird.
- Körper- und Bewegungskomptenz
Die Kinder entwickeln ein Körpergefühl, schulen ihren Gleichgewichtssinn so wie ihre Fein- und Grobmotorik. Klettern, Seilhüpfen, spielen und arbeiten im Garten, hauswirtschaftliche Tätig-keiten, werken oder Handarbeiten etc. fördern die Kinder in vielfältiger Weise.
Die körperliche Beweglichkeit ist maßgebend für die Sprachentwicklung und beeinflußt
die seelisch geistige Befindlichkeit, das Wohlbefinden des Menschen.
- Sinnes- und Wahrnehmungskompetenz
Der Zugang zur Welt erschließt sich den Kindern über ihre Sinne. Die Echtheit verwendeter Materialien, harmonisch gestaltete Räumlichkeiten sowie eine gesunde Ernährung
Verlässliche, unverfälschte Eindrücke, verbunden mit durchschaubaren Vorgängen ermöglichen den Kindern die Welt in ihren Zusammenhängen zu verstehen und kennenzulernen.
Das Kind muß erst stehen, - um die Welt ver-stehen zu können,
es muß erst nach den Dingen greifen, um sie dann zu be-greifen,
es muß die Dinge erst riechen, schmecken, und mit den Händen ertasten,
um die Welt als handhabbar und durchschaubar zu erleben. - Sprachkompetenz
Lieder, Fingerspiele, Reime, Geschichten und Puppenspiele nehmen einen wesentlichen Teil im Tagesgeschehen ein. Im täglichen Miteinander entdecken die Kinder spielend die Vielfalt der Sprache und erweitern ihren Wortschatz.
- Phantasie- und Kreativitätskompetenz
Natürliches / Naturbelassenes und wenig vorgefertigte Spielmaterialien regen die schöpferischen Kräfte des Kindes an. Inhalte aus dem Reigen und Puppenspiele setzen Spielimpulse für die Freispielzeit.
- Sozialkompetenz
Im sozialen Miteinander begegnen sich die Kinder täglich aus Neue. Sie lernen Regeln und Verabredungen einzuhalten, bauen gegenseitiges Vertrauen auf, erfahren einen konstruktiven Umgang mit Konflikten. Hervorzuheben ist das Miteinander zwischen Groß und Klein, die gegenseitige Hilfsbereitschaft sowie die Stärkung des Gemeinschaftsgefühls. Eine wesentliche Rolle spielen hierbei Vorbild und Nachahmung des Erziehers. - Motivations- und Konzentrationskompetenz
Im Grunde werden diesbezügliche Fähigkeiten in sämtlichen Bereichen des Kindergartenalltags gefördert. Ob bei hauswirtschaftlichen Tätigkeiten, beim Werken und Handarbeiten, aber auch im intensiven und freien Spiel des Kindes werden Konzentration, Aufmerksamkeit und Ausdauer ebenso wie Eigeninitiative und Schaffenskraft gefördert.
- Ethisch-moralische Wertekompetenz
Unsere Brotzeit oder auch das Mittagessen werden stets mit einem Spruch oder Lied eingeleitet und beendet, wordurch Achtung und Dankbarkeit gegenüber Natur und Leben ausgedrückt werden. Dazu gehören auch gelebter Respekt und Toleranz gegenüber allen Lebewesen.
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Tagesablauf
- 7.30 - 08.30 Uhr: Bringzeit
- 7.30 - 10.00 Uhr: Freispielzeit
Wenn die Kinder ankommen, gehen sie zunächst an die Maltische, um sich in Ruhe auf den Tag einzustimmen. Anschließend gehen sie ins Freispiel, helfen beim Zubereiten der Brotzeit bzw. des Mittagessens oder geben sich Tätigkeiten wie Werken oder Handarbeiten hin. - 10.00 Uhr
Übergang ins gemeinsame Aufräumen begleitet von Liedern und Sprüchlein. Danach geht es zur Toilette und zum Hände waschen. Die Wartezeit überbrücken wir mit kleinen Spielen und Rätseln. Im Flur treffen wir uns zum Händeölen, wobei ein Vorschulkind beim Verteilen hilft. Dem folgen Finger- und Handgestenspiele. Zum Reigen begeben wir uns in den Eurythmieraum. Hier finden Kreis und Gestenspiele mit Liedern, Reimen und Geschichten statt. Die Inhalte von Liedern, Sprüchlein, Spielen und Geschichten richten sich nach dem Jahreskreis und den jeweiligen Festen. - 10.45-11.15 Uhr
Brotzeit mit Tischgebeten und Liedern zum Ein- und Ausklang. Die Kinder bringen ihr Geschirr in die Küche, und gehen zum Anziehen. - 11.30-12.30 Uhr
Freispielzeit im Garten oder Spaziergang bei jeder Witterung. Im Garten stehen den Kindern ein Kletterhaus mit Sandkasten, ein Weidenhaus, eine Wasserpumpe mit Wasserstraße und Kletterstämme zur Verfügung. Während der Freispielzeit können sich die Kinder an Gartenarbeiten beteiligen. Ebenso finden mitunter Aktionen statt, wie das Verarbeiten von Schafwolle. Kreis- und Laufspiele gehören ebenso dazu, wie Spaziergänge zum nahe gelegenen Bergerl, wo eine große Wiese, Büsche und auch ein Rehgehege sind. - 12.30 Uhr Abschlußkreis
Nach dem Aufräumen des Gartens und dem Ausziehen treffen wir uns und gehen gemeinsam zum Märchenkreis. Es werden Geschichten, Märchen erzählt, die z.T. mit Puppenspielen begleitet werden. - 13.00 Uhr: 1. Abholzeit
- 13.30 Uhr
Gemeinsames Mittagessen. Das Mittagessen ist warm und vollwertig und wird von Eltern und Erzieherinnen zubereitet. - 14.00 Uhr 2. Abholzeit
- 14.00 Uhr - 14.30 Uhr Ausruhzeit mit Geschichte
- 14.30 - 14.45 Uhr die letzten Kinder werden abgeholt
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Verein / Elternarbeit
Träger des Kindergartens ist der Verein zur Förderung der Waldorfpädagogik e.V., in dem alle Eltern Mitglied sind. Nach Außen vertreten wird der Kindergarten und der Verein durch den aus der Elternschaft gewählten Vorstand, der vor allem verwaltungstechnische und organisatorische Aufgaben übernimmt. Aufgaben wie z.B. die Pflege des Gartens oder die Vorbereitung von Veranstaltungen werden von den Mitgliedern in verschiedenen Arbeitskreisen übernommen, für die sich die Eltern zu Beginn des Kindergartenjahres nach eigenem Interesse und Können entscheiden.Regelmäßige Elternabende und Vorträge bieten die Möglichkeit für alle Eltern, sich weiterzubilden und den Kindergartenalltag mitzugestalten. Beispielsweise findet jedes Jahr ein pädagogischer Elternabend zum Thema Eurythmie oder zu „Spiel und kindliche Entwicklung“ statt.
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Häufige Fragen
- Müssen die Eltern kochen?
Nein, die Zubereitung des Mittagessens wird im Wechsel freiwillig von Eltern übernommen, die sich dafür zur Verfügung stellen.
- Muss mein Kind dann später eine Waldorfschule besuchen?
Nein, jeder Familie steht die Wahl der künftigen Schulart frei.
- Wie werden die Kinder auf die Schule vorbereitet?
Unsere Vorschulkinder werden in besonderem Maße gefördert und zu kleineren Aufgaben herangezogen. Auch werden sie auf das Schulscreening vorbereitet. Mehr zu diesem Punkt erfahren Sie hier (Link auf Punkt „Arbeit mit den Vorschulkindern“)
- Was ist Euryhtmie?
Die Eurythmie soll geistige Inhalte durch Körperbewegungen und Gesten, durch Sinn-, Laut-, Satz-, Ton- und Motivgebärden darstellen. Dazu werden Texte und Musik mit Hilfe einer breiten Palette an interpretatorischen Grundregeln und Stilmethoden in Bewegungen und Choreographien umgesetzt.
- Wo ist die Lego-Ecke?
In unserem Kindergarten legen wir sehr viel wert auf naturbelassene Spielmaterialien, die Kreativität und Phantasie der Kinder anregen sollen. Daher findet man bei uns keine „klassischen“ Spielsachen wie Lego oder Playmobil, sondern die Kinder spielen mit Tüchern, Wolle, Holz, Kastanien, Steinen usw.
- Werden auch Kinder unter 3 Jahren aufgenommen?
Ja, in Einzelfällen ist dies möglich. Bitte sprechen Sie mit unserer Kindergartenleitung.
- Können Kinder auch während des laufenden Kindergartenjahres aufgenommen werden?
Ja, wenn freie Plätze existieren, können im Einzelfall auch Kinder während des Jahres in die Gruppe aufgenommen werden.
- Wie kann man den Kindergarten kennenlernen?
Kinder zwischen 2 und 3 Jahren können in unserer wöchentlichen Spielgruppe den Kindergartenalltag spielerisch kennenlernen und erste Erfahrungen machen.
Kinder, die unterm Jahr aufgenommen werden möchten, können nach Absprache zu einem „Schnuppertag“ kommen.
Außerdem findet jedes Jahr im Februar/ März unser „Tag der offenen Tür“ statt, zu dem interessierte Familien herzlich eingeladen sind. Termine
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Über uns
Kinderinsel e.V.
Kindergarten zur Förderung der Waldorfpädagogik Pappelstraße 8
85435 Erding - Pretzen
Tel. 08122/85734
info@kinderinsel-erding.de
Kindergarten zur Förderung der Waldorfpädagogik Pappelstraße 8
85435 Erding - Pretzen
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info@kinderinsel-erding.de